Montag, Januar 29, 2007

Sch... Sch... Schneeeeeee :-)

Na endlich! Wir haben hier schon alle verdammt lange auf ihn gewartet. Ja, die kleinen weissen Kristalle, die vom Himmel fallen und alles so schön weiss machen, haben endlich auch in Massen den Weg nach Genf und in die Alpen gefunden.


Und jeder Kristall ist einzigartig (Nachtrag 06.02.07: mir fällt gerade ein, dass ich vielleicht hätte erwähnen sollen, dass ich dieses Bild bei Wikipedia eingeklauft habe :-), ich möchte mich hier also nicht mit fremden Flocken schmücken)


Und letzte Woche sah es dann so von meinem Balkon aus:



Es hiess dann jetzt: ab in die Berge zum Skifahren. Wie passend, dass gerade das 24h Skirennen in Verbier anlag :-) Wir uns also am Samstag in aller Frühe auf den Weg nach Verbier gemacht, um dort um 12 Uhr das Skirennen zu beginnen. Serono war unser Sponsor, denn das Skirennen galt einem guten Zweck, und zwar für bedürftige Kinder. Für jeden Kilometer den wir gefahren sind, hat Serono, soweit ich richtig informiert bin 1CHF bezahlt. Es galt in 4er Gruppen eine bestimmte Strecke zu fahren und immer nur einer konnte Punkte sammeln. Tagsüber war die Strecke 11km lang, nachts um einiges kürzer, ich denke 6km. Da wir allerdings einen Skipass für das ganze Skigebiet hatten, gehörten wir nicht zu den bekloppten, die wie irre nur stumpf die gleiche Strecke hinunter gerast sind. Nachts dagegen durfte nur die Person fahren, die auch Punkte sammelt, d.h. eine Person pro Team. Und für die, die schonmal Skifahren waren, es kann ganz schön hässlich auf einer Piste werden, auf der viele Leute lange fahren und so wurde es zunehmend eisiger und eisiger und man hat keine Halt mehr und rutscht weg. Das kann verdammt gefährlich werden und so sind wir nachts alle mit einem Helm gefahren. Ein Licht am Kopf war sowieso schon Pflicht, kalt war es auch und überhaupt nur ungemütlich. Aber was erzähl ich das alles, bitteschön:


Marc und ich. Ich bin der Alien mit der Lampe am Kopf. Wir sind fast fertig eingepackt und gegen die Schneekanonen, die Kälte und die Dunkelheit gewappnet.

Schlafen war ja eh nicht angesagt, aber es war für eine "Unterkunft" gesorgt, so dass wenigstens die Möglichkeit bestand sich mal auszuruhen. Wir hatten uns das alle glaube ich etwas besser vorgestellt, aber die Pennerunterkunft Schlafmöglichkeit bestand tatsächlich aus einem Zelt mit Matratzen auf dem Fussboden. Und noch dazu waren es ca. 50 Matratzen für ca. 100 (oder mehr) Leute. Seht selbst:

Komfortables nächtigen...

Insgesamt waren es 118 Teams à 4 Personen, aber es haben viele die ganze Nacht durchgemacht und sind Skigefahren. Und wisst ihr wie kalt es draussen war? -10 Grad. Die Leute von der Orga waren aber ja so schlau eine Heizung anzubringen, die jedoch zunächst nicht funktionierte. Zumindest war das um 1 Uhr so, als die ersten von uns schlapp gemacht haben. Ich war bis 2Uhr Skifahren. Danach waren meine Beine fertig, von Müdigkeit komischer Weise jedoch keine Spur. Aber gut, man kann sich ja vielleicht dochmal in das Domizil zurückziehen und ein wenig ausruhen, wenn man eh nicht Skifahren darf. Also auf auf zum Zelt und siehe da, warm. Zu warm, besser gesagt heiss und irre trockende Luft. Die Leute lagen in Unterwäsche auf ihren Schlafsäcken. Komischerweise war mir nach einer gewissen Zeit aber doch kalt, also Pulli wieder anziehen. Von Schlafen kann aber nicht die Rede gewesen sein. Vielleicht eine Stunde, aber um 6 hatte ich dann keine Lust mehr, denn ständig trampelte einer mit seinen Skischuhen über den Holzfussboden (wir erinnern uns, es war ein Zelt, in dem wir lagen) oder brabbelte oder was auch immer. Noch dazu lag ich zwischen zwei Matratzen, weil sich natürlich bereits andere Leute auf meine gelegt hatten. Super. Naja genervt um 6 Uhr wieder hoch und freute mich dann schon darauf mir das Gesicht waschen zu können und die Zähne zu putzen, in der Hoffnung mich etwas besser zu fühlen. Also Sachen geholt und auf Richtung Klo. Und dann? Böse Ueberraschung, die Tür war verschlossen. Meine Laune sankt augenblicklich unter den Nullpunkt. Aufs Dixoklo wollte ich patu nicht gehen, also das mal eben so erledigt und Zähne notdürftig mit Termoskannenbecher und Wasser geputzt - nerv. Gesichtwaschen war dann eben nicht mehr drin. 2h später mit einem guten Frühstück im Bauch war das dann auch wieder vergessen und so galt es: Skischuhe anziehen und rauf auf den Berg, um Punkte zu sammeln. Zu den Skischuhen noch vorweg eine kleine Story.
Ich habe meine erst nachts um 2 Uhr ausgezogen, denn ich hatte mir Freitag Abend ein paar neue gekauft. Eigentlich hatte ich ja so mordshässliche 20 Jahre alten Dinger, von denen ich immer gelaubt habe, sie seien bequem... Aber bei einem Sportgeschäft hier in Genf gab es auf bereits reduzierte Sachen nochmal 50% (hier wird generell schon mehr reduziert, als in Deutschland) und ich wollte eigentlich nur ein paar Handschuhe und eine Mütze kaufen, als ich plötzlich die Schuhe für 60CHF (45EUR) gesehen habe. Vorheriger Preis: 150EUR. Also erstmal zugeschlagen. Eine warme Skihose für 25EUR gleich dazu und siehe da: super Schnäppchen gemacht. Und beides echt gute Marken. So, und wenn man aber neue Skischuhe kauft ist das in etwa mit neuen Stöckelschuhen zu vergleichen. Sie drücken. Also bloss nicht ausziehen, wenn es noch nicht sein muss, denn es macht danach keinen Spass sie wieder anzuziehen. Aber zum Schlafen musste das sein. Nun gut, irgendwie werde ich da schon wieder reinkommen. Dem war dann auch so, aber schön war was anderes.
Also um 7.30Uhr rauf auf den Berg und ein paar Bilder vom Sonnenaufgang gemacht. Durch meine Skibrille sah das allerdings noch etwas dramatischer aus.
Die Piste war jedoch so vereist, dass es wirklich keinen Spass gemacht hat und so beschloss ich bis 9Uhr zu warten, denn ab dann haben die anderen Lifte auch geöffnet und die anderen durften auch wieder mitfahren und so sind wir dann hoch und haben das tolle Wetter und den Schnee genossen. Um 12Uhr war dann das Ende des 24h Skifahren angesagt, also kurz nach unten, Verstärkung zu uns genommen und die, die von uns im Zelt geschlafen gelegen haben, sind dann nach Hause gefahren. Zwei von uns hatten sich jedoch ein Hotelzimmer genommen und haben auch viel geschlafen und denen hab ich mich dann noch bis 4Uhr zum Skifahren angeschlossen. Es war beängstigend, dass ich immer noch nicht müde war. Im Auto jedoch sind mir dann augenblicklich die Augen zugefallen. War schon ein tolles Wochenende.
Fazit: es ist total verrückt 24h Skizufahren, insgesamt haben die 118 Teams 35480km zusammen gefahren, nachts Skifahren ist toll, pro Team haben wir 182CHF zusammen bekommen und es hat echt Spass gemacht!
Der Schlaf fehlt mir immer noch, da ich den bis jetzt noch nicht nachgeholt habe, aber mal gucken, wie ich die Woche noch zu Ende bringe. Da Immo für eine Woche beim Skifahren in der Schweiz ist, habe ich mir Freitag freigenommen (freibekommen), und werde am Donnerstag abend dort hinfahren, um mit ihm und seinen Leuten den Freitag auf der Piste zu verbringen, denn es sind nur ca. 2h von hier, was ja durchaus nicht weit ist. Sehr schöne Aussichten also!
Und hier jetzt noch ein paar Eindrücke vom Wochenende:


Schneekanonen liefen den ganzen Tag, um die Piste wenigstens etwas zu erhalten.


Diese blöde Begrenzung rechts schneide ich bei Gelegenheit noch weg.


Träum


Skifahren und Paragliden, der Sinn besteht darin auch mal wieder auf der Piste aufzusetzen und dann weiter zu fliegen.

Ansonsten ist hier alles in bester Ordnung. Ich bin bis jetzt die einzige, die nach dem Umzug schon richtig viel im Labor gearbeitet hat, denn es sind wahnsinnig viele Dinge, die hier nicht funktionieren. Zu Beginn war die Eismaschine noch nicht installiert, und ich brauchte aber dringend welches, also bin ich ins Restaurant gegangen und habe dort welches geholt. Und ansonsten ist hier auch viel Improvisation angesagt. Aber es geht. Habe ja nur noch 4 Wochen und ich muss mich langsam mit dem Gedanken anfreunden nicht mehr lange hier zu sein, aber ich freue mich auch schon wieder auf zu Hause. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie man so schön sagt. Aber vorher heisst es noch ein bisschen Skifahren und Genf geniessen :-)

Donnerstag, Januar 18, 2007

Blogcounter - tolle Sache!

Es ist mal wieder soweit. Es haben sich Leute aus dem world wide web auf meiner Seite verirrt und zwar mit folgenden Suchbegriffen:

"schlechtes Gewissen beim Motorradfahren wegen Klimawandel"
Ob dir Google wohl die passende Antwort geliefert hat? Aber immerhin hat da mal jemand ein schlechtes Gewissen. Ist auch gut so! ;-)


"BMW Schnee stecken geblieben"
Wer kauft auch BMW... Mit nem Audi Quadro wär dir das nicht passiert...


Soweit sogut, bei mir ist alles bestens und meine letzten 4 Wochen hier in der Firma läuten bald ein. Schon komisch. Ich verweile aber noch ein paar Tage in Genf und trudel erst Anfang März wieder in Deutschland ein. Bis dahin haltet alle die Ohren steif und fühlt euch gedrückt!

Jenny

Mittwoch, Januar 10, 2007

Blooooogblogblogblogblogblog

Es ist mal wieder soweit. Ich brüte den nächsten Blog aus.

Es geht jetzt um mein letztes Dezemberwochenende in Genf und meine Weihnachtsferien zu Hause.
Diesmal erwartete ich Besuch von der Nordseeküste. Aber vorab erstmal wieder Party. Die Weihnachtsfeier von Serono. Zum Aperitif ging es erstmal ins neue Gebäude, hier mal eine Übersicht:


So sieht das Gebäude von Außen aus. Hier behält man den Durchblick.


Von unten nach oben macht Sicht von oben nach unten.


Der erste Weihnachtsbaum, den ich hier gesehen habe, der nicht irgendwie Lametta oder was Blaues enthält, wenn nicht sogar komplett blau ist. Sehr löblich!


Jaja, es wurde nicht gespart, Pflanzen hängen in langen Röhren von der Decke. Welche übrigens echt sind.

Von dort sind wir dann in eine Halle gegangen, und die mit fetziger brasilianischer Musik unterstütze Atmosphäre war einfach toll und einladend.


Ein Test aus dem ein wunderbares Bild entstanden ist.

Es gab mal wieder ohne Ende Leckerein, und vor allem wahnsinnige Desserts. Es wurde gut getanzt und viel gelacht.

Von früh im Bett war dann aber natürlich nicht die Rede. Zu Hause angekommen erstmal gequatscht. Aber wir sind dann irgendwie doch einigermaßen früh aufgestanden und ab nach Genf.

Und hier klassischer Weise mal wieder die Eindrücke:


Dieses Bild ist genau eine Woche später an der gleichen Stelle entstanden. Ich sagte ja, sie ist da festgeklebt. Naja, aber Yves meint, es seien die ersten Vorläufer der Kuckucksuhr...


Dieses wunderbare Bild ist leider nicht von mir, sondern von Bernd. Einfach toll!


Und die Leute sind hier wirklich nicht zimperlich was gewisse geringe Wassertemperaturen angeht.


No comment


Egal aus welcher Perspektive man ihn fotografiert, er sieht immer gut aus.


Diese Baustelle ist nur unzureichend gesichert, würde ich sagen.


So sehen hier Blitzautomaten aus…


Finden sie den Fehler!

Und weil es so schön ist, gleich noch ein Rätselbild


Ist ja auch langweilig mit dem Strom zu schwimmen.


In der Altstadt von Genf.

Und schon wieder ging ein ereignisreicher Tag zu Ende. Wir haben wirklich viele viele Bilder gemacht und tolles gesehen. Da Bernd ein wenig kränkelte haben wir uns einen gemütlichen Abend zu Hause gemacht und wollten auch den Sonntag ruhig angehen lassen. So sind wir als erstes auf den Salève gefahren, auf dem auch tatsächlich noch etwas Schnee lag, wie man hier sieht:


Ja, wir hatten Schnee.

Und sind dann am späten Nachmittag noch mal nach Genf gefahren, haben die Stadt genossen und viele Fotos gemacht u.a. ein paar sehr schöne Bilder als es schon dunkel war. Bitteschön, Vorhang auf:


Das Foto ist leider nicht ganz scharf geworden, aber es zeigt die hängenden Figuren am See, die dort überall verteilt sind.


Selbst ein Kran bekommt hier eine Beleuchtung.


Das „Four Seasons“ von Genf. Nobel, nobel.

So, und schon wieder neigte sich ein Wochenende dem Ende zu. Montag musste ich natürlich wieder arbeiten und Bernd hat sich noch einen schönen Tag in Genf gemacht. Tja, und dann hieß es für mich eigentlich nur noch auswerten, auswerten, auswerten, denn man nimmt seine unausgewerteten Daten nie mit ins neue Jahr. Interessante Ergebnisse einiger Versuche, die dieses Jahr wiederholt werden müssen. Und schneller als ich gucken konnte war auch schon Samstag und ich befand mich auf dem Weg zum Genfer Flughafen. 3kg Übergewicht, die zum Glück unbeachtet blieben und einen Flug, der 1,5h Verspätung hatte. Ich war dann auch erst um viertel vor 12 zu Hause. Endlich! Hatte ich mich gefreut!

Sonntag gab es dann erstmal ein gemütliches Frühstück mit leckerem schwarzen Tee. Mit irre leckerem Tee. Das liegt am deutlich besseren Wasser. Ich trinke hier fast kaum schwarzen Tee, nur auf der Arbeit, da dort das Wasser gefiltert wird, das geht dann. Bünting Tee geht zum Beispiel gar nicht. Nur mein köstlicher Ostfiesischer Sahnetee schmeckt.

Am 24.12. habe ich dann irgendwann um 4 Uhr nachtmittags angefangen Geschenke zu verpacken. Quasi auf den allerletztenletzten Drücker, dann lecker gegessen und die lustigste Bescherung (4 Stunden lang) die wir je hatten erlebt. Und irgendwann um 3 müde ins Bett geplumpst.

Am 25. den Tag genossen und abends stand dann der legendäre Weihnachtsball in Neuenburg auf dem Programm. Eine Karte kostet 8 EUR und die sind bei Ebay angeblich für 30 EUR weggegangen. Der Weihnachtsball ist generell so ab August ausverkauft. Sehr netter Abend!

Naja, dann standen noch Dinge wie Klassentreffen, Krullkuchen backen (siehe Bild), in Dangast spazieren gehen und Rhabarberkuchen essen, Fotos gucken und nette Unterhaltungen auf dem Programm, aber viel zu wenig Zeit.


Krullkuchen backen. Sehr friesisch.

Am Samstag habe ich dann Anika in Oldenburg getroffen – juhu! Was hab ich mich gefreut :-) Wir sind dann erstmal durch die wunderschöne Stadt geschlendert und haben alten Zeiten nachgetrauert. Abends gab es dann Fondue original aus der Schweiz und nach einer etwas gequälten Nacht wegen zuviel Käse im Bauch haben wir uns am Sonntag gen Schneverdingen auf den Weg gemacht. Das liegt bei Soltau. Und Abends hieß es dann ab in die Weltmetropole Hamburg und richtig anständig Silvester feiern.

Das Fazit: Kiez muss nicht wieder sein und wenn wir zu viert nicht soviel Party gemacht hätten, wäre es glaube ich echt langweilig gewesen. Danke Mädels! Ihr ward toll und es war großartig! Und denkt nicht mehr soviel an dieses blöde Horoskop. So was ist doch eh nur Schwachsinn. Und wir gehen noch mal zusammen ins Molly, beschließe ich hier jetzt einfach mal so. Ich bin ja in 7 Wochen wieder da - freu!

Da meine letzte Nacht des vergangenen Jahres etwas vom Käsefondue gebeutelt war und ich ja am 1.1. Abends schon wieder nach Genf zurück fliegen musste, dachte ich mir es wäre irgendwie nicht so schlau, wenn ich Silvester einen über den Durst trinke und so habe ich mich als Fahrerin bereit erklärt. Das passte super da ja Schneverdingen nicht unbedingt die beste Verkehrsanbringung hat und ein Zug erst um 8 Uhr gehen sollte. Aber: man kann auch nüchtern super viel Spaß haben und wir sind alle gut ins neue Jahr gekommen. Den ausführlichen Bericht mit Fotos gibt’s hier: http://frau-blumes-place.blogspot.com/

Abends saß ich dann bereits wieder am Flughafen in Hamburg. Noch schnell 30 Euro losgeworden wegen 4kg Übergewicht meines Koffers, denn der blöde Heini hatte wirklich keine Lust zwei Augen zuzudrücken. Und meinen Koffer vor versammelter Mannschaft auspacken, umpacken, irgendwie mit Gewalt wieder schließen, ne, das wollte ich mir dort nicht geben. Also kurz innerlich getobt vor Wut und bezahlt. EasyJet du Sau!

Halbwegs gut durchgeschüttelt kam ich dann in Genf an, bin prompt in den falschen Bus gestiegen, stelle dies aber trotz einiger eigentlich offensichtlichen Hinweise erst an der Endstation fest, als mich der Busfahrer fragt, wo ich denn hinwollte und fahre dann wieder leicht genervt zum Flughafen zurück, um dort dann letztendlich doch den richtigen Bus zu nehmen. Super. Das hätte ich mir auch sparen können. Kurz: der 1. Januar war wohl irgendwie nicht mein Tag.

Dann ging’s am Dienstag unendlich müde zur Arbeit. So fing mein Jahr 2007 an.

Mein erstes Wochenende war dann sehr gelungen. Samstag und Sonntag Skifahren :-) Samstag war dazu auch noch super Wetter und wir haben den Tag wirklich ausgenutzt. Nichts schlimmer als um 3 schon schlapp zu machen, wie am Sonntag, weil mein "Fahrer" keine Lust mehr hatte. Das ist doch doof sowas.


Der Mont Blanc im Abendlicht. Die Spitze hat sich aber versteckt.

So, das war’s. Nun seid ihr dran!

Dienstag, Januar 09, 2007

Es war einmal, vor langer Zeit, letztes Jahr, an einem Wochenende im Dezember.

Oje, eigentlich soll man ja keine Dinge aus dem „alten“ Jahr mit ins neue „rüber“nehmen, aber aus Zeit-, und ich muss gestehen, Motivationsgründen habe ich den folgenden Blog noch nicht geschrieben. Aber jetzt ist es endlich soweit!

Wir setzen uns geistig in den Dezember 2006 zurück. Ein EasyJet Flieger startet in Hamburg mit dem Ziel Genf. Darin sitzt ein Hamburger, der vermutlich ganz gespannt auf ein tolles Wochenende in Genf ist.

Aber fangen wir von vorne an.
Ich war vorher noch auf einer Party von der Arbeit, die im Intercontinental Hotel in Genf stattfand (nettes Örtchen, leckeres Essen und sowieso alles vom Feinsten), von der ich dann aber so gegen 10 Uhr gegangen bin, um einen kleinen Umweg gen Flughafen zu starten, um besagten Hamburger abzuholen.
Der Freitag Abend war dann auch recht fix vorbei und so ging es dann am Samstag erstmal auf Richtung Genf, Stadt angucken. Hier gleich mal ein paar Eindrücke, die dabei festgehalten wurden:


Man beachte bitte den Gegenstand der hier von Sven fotografiert wird… Wer’s braucht und 990CHF übrig hat (das müsst ihr jetzt selber in EUR umrechnen, aber bitte sitzend!)


Die wurde da anscheinend festgeklebt, warum siehe "Blooooogblogblogblogblogblog-Blog


Na, was sitzt denn da?


Volkssport im Genfer See


Der erste Schnee auf dem Grand Salève

Naja irgendwann geht einmal jeder Tag zu Ende, wir uns noch einen Glühwein auf dem für mich winzigen Weihnachtsmarkt gegönnt, der im Übrigen grauenhaft war. Und dann noch die Lichter von Genf genossen.


Diese Figuren hängen am Genfer See, aus Maschendraht sehr detaillgenau angefertigt. Schön.

Bei mir zu Hause mit etlichen Kilometern mehr auf dem Buckel oder unter den Füssen, wie man es haben will, gab’s dann erstmal was zu Essen und eine Feuerzangenbowle, als Ausgleich zu dem wirklich schrecklichen Glühwein. Es war aber nur eine halbe, ein Zuckerhut war beim Schicken zerbrochen, und das bat sich ja super an. Auch wenn man das von seinen selbstgemachten Dingen nicht sagt, aber die war bei weitem besser als der Glühwein vom Weihnachtsmarkt. Erwähnte ich den bereits? Irgendwann dann ins Bett und am nächsten Tag einigermaßen früh raus. Sicht war beim Aufstehen noch nicht so prächtig. Aber beim Frühstück haben wir uns dann über eine besser werdende Sicht gefreut und sind ins Auto gesprungen und rauf auf den Salève. Und siehe da: SCHNEE! Sage und schreibe 10cm. Das war toll! Gerade noch im Grünen gewesen und jetzt auf einmal alles weiß. Wir hatten noch ca. 3 Minuten, um die tolle Sicht zu geniessen, bis wir dann in einer Wolke verschwanden. Die blöde Wolken-Sau! Aber unser optimismus hat uns dann doch zur Stelle gebracght, von der man den ganzen See sehen kann. Und so sah es aus:


Das Foto ist nicht überbelichtet, es war einfach alles weiß. Sichtweite geschätze 50m, wenn überhaupt.


Der Beweis, dass es wirklich Schnee war.

Naja, wir haben dann noch kurz ausgeharrt, waren etwas geknickt und wollten uns fast wieder auf den Weg machen, als ich sagte: hey, ich sehe ein Haus. Und wirklich ungelogen, keine 30 Sekunden später sah es so aus:


So wurde der Besuch auf dem Grand Salève perfekt.


Und er hat sich dann auch vollständig gezeigt, schön!


Ha! Und sogar der Mont Blanc ist drauf.


Oben weiß und unten grün :-)

Völlig zufrieden konnte dann die Reise nach Lavey in Angriff genommen werden. Wir wollten dort in ein Thermalbad. Das liegt auf der anderen Seite des Genfer Sees. 1,5h Fahrt. Nach einer echt schönen Fahrt oberhalb des Sees sind wir dann dort angekommen. Noch fix ein interessantes Foto gemacht:

Und dann ab ins schön warme Wasser mit Blick auf die Berge, ohne Glas dazwiswchen! Das war herrlich. Wir haben das volle Programm gestartet, inklusive Sauna und interessanten Entspannungsräumen und wusch waren auch schon 3 Stunden vorbei. Schade eigentlich, aber zu Hause wartete ein leckeres schweizer Fondue auf uns, also war die Motivation dann doch nicht so gering. Also erneut ein netter Abend. Und das Fondue wurde sogar ordnungsgemäss mit einem Ei abgeschlossen (Achtung, nur für wirkliche Fondue-Kenner verständlich).

Am Montag hatte ich sogar frei und musste also Sonntag nicht einmal den Gedanken hegen, dass ich am nächsten Tag wieder arbeiten musste. Welcher dann eher entspannt mit langem Ausschlafen aussah. Zu dem geplanten UNO Besuch sind wir leider 10 Minuten zu spät gekommen. War ärgerlich, aber gut. Aber ich habe es jedenfalls noch zu einen schönen Foto gebracht:

Und wir haben uns Genf noch ein wenig angesehen und lustige Sachen gemacht. Alles in allem ein sehr schönes, lustiges und entspanntes Wochenende!

Danach gings für Sven auch schon wieder zurück nach Hamburg und für mich nach Hause auf eine Party. Meine Mitbewohnerin hatte ihre letzte Woche und hat ihre Abschiedsfeier gegeben. Viel (zuviel) Essen, lecker und lustig :-) Tja und dann wieder eine normale Arbeitswoche.

Ein zweiter Bericht über das darauf folgende Wochenende wird ebenfalls nachgereicht, denn da hatte ich auch schon wieder Besuch, diesmal aber direkt von der Nordseeküste. Es sind geniale Fotos zu erwarten. Ich bemühe mich den diese Woche fertig zu stellen :-)

Und mal kurz noch was aktuelles: Ich sitze hier zwischen Kartons etc. bei


(wir heissen ab jetzt so, wegen dem Kauf, wir erinnern uns und dies ist unser neues Logo)

denn morgen kommen die netten Männer und nehmen unsere Sachen mit. Ab Donnerstag arbeite ich dann in einem reinen Glasgebäude direkt in Genf mit Blick auf den Mont Blanc. Fotos vom Gebäude sind bereits gemacht und im nächsten Blog zu sehen. Also freut euch auf mehr tolle Bilder :-)

So, frohes neues Jahr, happy New Year et bonne année!