Samstag, November 25, 2006

Kommentieren, kommentieren und nochmals kommentieren

So, ihr Lieben. Ich weiß nicht, ob es euch schon aufgefallen ist, aber ich habe innerhalb von einem Tag 2 (!!) nicht ganz kurze Blogs mit vielen Fotos geschrieben, also wehe, wenn das jetzt nicht ein paar Kommentare hagelt. Dann weiß ich auch nicht. Aber für das "weiß ich auch nicht" laß ich mir schon noch was einfallen. Keine Sorge.

Und jetzt bitte alle mal ein schlechtes Gewissen haben, die hier nur heimlich mitlesen und noch nie ihren Senf dazu gebeben haben ;-)

May I introduce you Mr Lac Léman

Meine sehr verehrten Damen und Herren, darf ich ihnen unseren heutigen Ehrengast vorstellen: den überaus bekannten und sehr geschätzen Lac Léman an der Südwestspitze der Schweiz. Ich hatte letztes Wochenende das Vergnügen und möchte ihnen dies nicht vorenthalten, deshalb gleich vorab die eindruckvollsten Bilder.


Irre Sicht. Vom Grand Salève fotografiert und dann wiederum vom Bildschirm meines Laptops abfotografiert, da Herr Blog ja keine Panoramabilder mag.


Und das ist er fast vollständig.

Eine Freundin, Dörte, die gerade in Lyon verweilt (wer den Lyon Blog gelesen hat, die bei der ich mich kurzfristig einquartieren durfte) hatte mich letztes Wochenende besucht. Am Freitag abend hat es hier Bindfäden geregnet und ich befürchtete schon das schlimmste, aber am Samstag früh war das Wetter so gut wie selten zuvor. Also spontan überlegt, ab ins Auto und rauf auf den Grand Salève. Mein Kleiner hat das jetzt bereits schon 2x über sich ergehen lassen, aber er hat sich wacker geschlagen! Da kann man echt nur im 2. und teilweise sogar nur im 1. Gang hochfahren. Also nix für Warmduscher oder mit Sockenschlafer.
Oben angekommen kurz geknickt gewesen, weil der Mont Blanc hinter einer Wolke versteckt war, aber nun gut. Man kann nicht alles haben! Wir sind dann erstmal einige Kilometer gelaufen und wurden dann völlig von der oben gezeigten atemberaubenden Sicht überrascht. Da wo man mit dem Auto ankommt, sieht man nämlich nur die ersten Anfänge von der Stadt Genf, aber da ist noch nichts mit Jet d'Eau und Lac Léman und so.


Postkartenfoto


Und hier mal nur Genf. Seht ihr wie süß klein die Stadt ist?

Und hier der Beweis, dass ich auch wirklich da war. Man kann sich ja heutzutage so alles im Internet runterladen. Wer weiß, ob es demnächst nicht auch sowas wie ein Portal für Urlaubsfotos gibt. Für Fremdgeher oder Prollos oder so. Ach Schatz, guck mal, das sind die Fotos vom Wochenende... oder so ähnlich.


Dörte und meine Wenigkeit. Und der Schatten des Fotografen.

Und da die Sicht wirklich super war, konnten wir natürlich auch Lausanne sehen. Und sogar das Matterhorn (Bild weiter unten).


Auf der anderen Seite des Sees sieht man Lausanne.

Auf dem Rückweg gen Auto hat sich dann was nettes getan, die Wolken vorm Mont Blanc haben sich etwas zu unseren Gunsten bewegt und wir kamen in den Genuß seine weiße Spitze zu sehen.


Man kann nicht alles haben? DOCH!
Die Spitze des Mont Blanc.


Völlig zufrieden über diesen sehr erfolgreichen Vormittag sind wir dann nach einer kurzen Stärkung nach Genf gefahren und dort wurden wir erstmal nett empfangen.


Und ich hab einen bekommen :-)

Obwohl das hier für die Leute echt ungewohnt sein muss. Man gibt sich ja hier zur Begrüßung Küßchen links, rechts, links und umarmt sich nicht, wie es bei uns ja eher üblich ist. Ich hatte mit Anaelle mal darüber gesprochen und sie sagte, dass sie das ganz komisch findet sich zu umarmen und sie gar nicht so richtig weiß, wie sie das machen soll. Ich habe im Gegenzug gesagt, dass diese Küßchen-Begrüßung für mich auch total komisch ist, weil ich am Anfang nie wußte, wo ich meine Hände lassen soll. Sowas blödes aber auch. Soviel zu ungewohnten Begrüßungen.

In Genf sind wir dann gleich Richtung Altstadt und rauf auf die St. Pierre Kathedrale und haben die Aussicht mit dem beginnenden Sonnenuntergang genossen.


Der Grand Salève. Wer genau hinsieht, erkennt einen Turm. Bis dahin sind wir gelaufen. Und angefangen haben wir bei der zweiten tieferen Kerbe weiter rechts (oder wie man es nennen mag). Das sieht nicht viel aus, war es aber.


Da ist es: das Matterhorn mit seinen 4.478m. Der Berg links der ein bißchen wie eine Zipfelmütze aussieht (Peng...).

Wer es nicht findet, mal unter Wikipedia suchen, Bild einprägen und dann nochmal gucken.


Und eine etwas interessantere Sichtweise auf die Berge.

Es wurde dann auch schon ruckizucki dunkel, wir haben die Stadt noch etwas genossen und haben dann mit einem leckeren chinesischen Essen und Fotos den Abend genossen.
Am nächsten Tag dann wieder früh raus und auf zum Roten Kreuz Museum, auch Musée International de la Croix-Rouge et du Croissant-Rouge. Jetzt denken sich sicher einige, wie Croissant? Kann man das essen? Nein. Mir ist dabei ein Licht aufgegangen, wie bei so einigen anderen Worten, die man benutzt und deren Bedeutung gar nicht so wirklich weiß. Croissant heißt in diesem Fall Halbmond.


Das ist der Eingangsbereich.

Der rote Halbmond ist eine Schwesterorganisation des Roten Kreuzes und hat sich in den islamisch geprägten Ländern entwickelt, da man dort der Meinung war, dass das Rote Kreuz eher für die christlichen Länder bestimmt war. Der rote Halbmond wurde erst später offiziell gleichberechtigt zum Roten Kreuz anerkannt.
Das Museum ist sehr interessant, hat aber auch seine Zeit in Anspruch genommen und so war dann der Sonntag auch fix vorbei und ich habe Dörte noch zum Bahnhof gebracht. Und auf in die nächste Woche im Labor. Was übrigens nach wie vor total klasse ist! Nur die Zeit rennt mir zu schnell.


Und um ganz aktuell zu werden, hier ein paar Bilder von Freitag abend. Ja, diesem Freitag. Und ja, mit gehts gut.
Man kennt hier nämlich keine Feuerzangenbowle. Ich wollte das erst gar nicht glauben, aber es ist so. Wie kann man denn Weihnachten ohne Feuerzangenbowle überstehen? Muß ja nicht selber kredenzt sein, aber auf dem Weihnachtsmarkt doch zumindest. Nun gut. Die exotischen Zutaten, sprich Zuckerhut und Feuerzange musste ich mir natürlich schicken lassen. Aber es kam alles in time an. Kurzfristig sah es so aus, dass ein paar andere Dinge zum limitierenden Faktor werden könnten, wie z.B. ein außreichend großer Topf oder viel schlimmer, der richtige Rum, der muss nämlich mindestens 54%ig sein, sonst brennt der nicht. Tja, gibts aber nicht in der Schweiz. Ätsch. Und nu? Ab nach Frankreich und weißen 55%igen gekauft. Ging auch. Und mit gespannten Blicken ging es dann todesmutig in den Kampf mit den Flammen.


Und da brennt er, der Zuckerhut.

Und mit dem zunehmenden Konsum des durchaus gut alkoholischen Getränks wurde das Benehmen entsprechend. Da in meinem Paket auch Ahoi-Brause vorzufinden war (gibts hier auch nicht), die ich eigentlich für den nächsten Trinkmarathon eingeplant hatte, kamen wir auf die Idee, das mal mit Rum auszuprobieren. Ich gebe euch einen Tip. Macht das nie. Das ist wiederlich. Und 55% sind schon was anderes als 40%. Aber gut. Wir haben es alle überlebt, auch der ängstliche Teil, der sich nicht vorstellen konnte, dass man sich so ein ganzes Päckchen Brause in den Mund kippt und dann den Alkohol hinterher schüttet.


Das Bild sieht vermutlich so bekloppt aus, weil ich den Rum schon in meinem Magen habe und die Flüßigkeit in dem Becherchen lediglich Wasser ist, als Pose fürs Foto...

Und je später der Abend, desto dümmer die Ideen? Oder umso weniger Wert legt man auf sein Getränk? Bildet euch selbst eine Meinung.


Auch ne Idee. Vielleicht voher noch ne Brausepackung, so dass der Geschmackt des Grapefruit-Spülis nicht ganz so durch kommt?


Und so sah es dann nachher aus.

Alles in allem aber ein sehr gelungener Abend mit einer Menge Spaß! Vielen Dank in diesem Sinne an alle Beteiligten! (auch wenn sie meinen Blog aus sprachlichen Gründen nicht lesen können)


Als netten Zusatz habe ich noch zwei Bilder, die ich mit meinem Handy gemacht habe und beihnahe in Vergessenheit geraten wären. Der Jet d'Eau bei Nacht. Das ist schon eine Weile her, aber er wurde so toll angestrahlt.


Der Jet d'Eau mal anders.

Und diese Omi in der Bahn fand ich so schrill. Es war etwas anstrengend sie zu fotografieren, ohne dass irgendwer das mitbekommt, aber ich finde das Ergebnis durchaus sehenswert.


Man beachte bitte was auf ihrer Tasche steht. Deshalb habe ich das Foto überhaupt gemacht. Nachtrag: Ok, ich muss gestehen die Qualität ist echt nicht die Beste. Auf der Tasche steht: London Young Fashion.

In diesem Sinne, seid lieb gegrüßt und haltet die Ohren steif!

3....2....1.... FOTOOOOOS

Ein riesen Applaus für den folgenden Blog, der nun endlich zu Papier, ähm, oder eher zu Bildschirm, gebracht wird.
Ich schulde euch allen, wie schon im letzten Blog erwähnt, ein paar wunderbare Bilder von einer erstklassigen Tour um den Genfer See.
Aber da ich hier ja nicht nur mit bunten Bilder protzen will, sondern auch ein wenig (kulturelle) Information bieten möchte, zunächst eine kurze Beschreibung wie, was, wann, wo und überhaupt warum geplant war.

Da man ja nie weiß wie das Wetter am nächsten Tag wird, haben wir alle erstmal gehofft, dass es einigermaßen sonnig mit guter Sicht wird. Denn sonst lohnt sich eine Tour um den See nicht. Warum, brauch ich wohl nicht erklären. Wir hatten die ganze Aktion nämlich schonmal geplant und da war das Wetter dann tatsächlich so schlecht, dass wir alles storniert haben. Aber laut Anaelle, die aus Lausanne kommt und sich ja doch ein wenig hier in der Gegend auskennt, ist die französische Seite des Sees nicht sooo interessant. Mit der wollten wir anfangen, wenn das Wetter nicht ganz so gut ist, in der Hoffnung dann die Nordseite (also die schweizer Seite) bei besserem Wetter genießen zu können.
Naja, und das Wetter war zwar gut, aber nicht ganz so, wie wir uns das gewünscht hätten, und so folgten wir dem Ratschlag der echten Schweizerin und widmeten uns zuerst der französischen Seite des Sees.
Beginnend an Punkt 1 (da wohne ich) ging es dann erstmal in Richtung Genfer Innenstadt (gewagt, gewagt) und dann auf einer recht unspektakulären Landstraße in Richtung Frankreich.


Man gucke und staune: der Genfer See

Unser erster Anlaufpunkt war das französische Evian (2), wo das super tolle Wasser herkommt.
Da wir uns nicht lange aufhalten wollten, weil uns ja noch gut was erwartete, kurz ein paar Bilder schießen und weiter, aber natürlich nicht ohne den Schreck überhaupt bekommen zu haben. Ich wolllte gerade mein erstes Bild knipsen, ich also Kamera angeschaltet und diese spricht zu mir: keine Speicherkarte. ARRRG! Für einen Augenblick dachte ich, ich falle tot um. Ich wollte gerade schon alles um mich herum treten und hauen, da dachte ich: halt Moment. War da nicht was? Ha! Dank der modernen Technik besitzt ja inzwischen auch das Handy sowas wie ne Speicherkarte, zumindest meins - ätsch. Ich hatte das noch nie probiert, aber ratz fatz Handy raus, Akku raus, Karte raus, Kamera auf, Karte rein und angeschaltet... Ein Tusch wäre jetzt cool. Den müsst ihr euch halt denken. Siehe da, es funktioniert! Kurzer Jubelschrei und zurück zum Eigentlichen. Fotos.


Wie man sieht, nicht das perfekte Wetter, aber wer ist schon perfekt, außer natürlich Nobody.


Und das Spielkasino von Evian.

Und auf auf zum nächsten Abenteuer. Aber jetzt hieß es erstmal eine ganze Weile im Auto sitzen, und sich bespaßen. Unser nächster erwähnenswerter Stopppp (ich konnte mich nicht zwischen einem und zwei "p" entscheiden, also was soll der Geiz) war dann Chillon (3) und zwar das Schloß von Chillon, auch Château de Chillon genannt. Es ist angeblich das am meisten besuchte historische Gebäude der Schweiz.


Und so sieht es aus, das Burgschloß.


Und weil so schön, gleich nochmal.


In dem Souvenierladen vor Ort auf einer Postkarte so gesehen. Without any further comment.

Als wir auf dem Weg zum Auto warten, sagte Antoinne (Freund von Anaelle) zu Anaelle und mir: hey, dreht euch mal beide um und bleibt so. Das folgende Foto ist erst richtig witzig, wenn man auch die Vorversion kennt, die im Blog "Vom Mont Blanc, komischen Verkehrszeichen und Schweinefüssen" zu sehen ist (das mit nem Link übe ich mal, könnte etwas weniger umständlich sein).


Und noch viel schriller wäre es gewesen, wenn sie auch den Pelzkragen an ihrer Jacke gehabt hätte. So einer gehört nämlich auch tatsächlich zu ihrer Jacke dazu, sie hatte ihn nur abmontiert (oohhh, Anaelle...)

Weiter im Text nach Montreux (4). Dort soll angeblich das Klima ganz anders sein als in Lausanne oder auch Genf. Interessant. Ich war zunächst mal wieder von der Bergkulisse beeindruckt und dann von den Palmen, die sich dort überall finden lassen. Also tatsächlich anderes Klima? Ich fands genauso warm wie in Chillon ^^


Interessant, auch architektonisch.


Man beachte rechts im Bildrand die Palme(n).

Nach einer kurzen Stärkung am Nachmittag

V.l.n.r. Ruggero (1 year student bei Serono), Anaelle und Antoinne. Alle drei sichtlich erfreut, dass sie beim Essen fotografiert werden.

und dem Genuß sich die Sonne auf den Pelz, oder vielmehr Jacke, scheinen zu lassen, mussten wir uns schon fast beeilen, dass wir den Sonnenuntergang auch an dem Ort erleben konnten, an dem wir es geplant hatten. Also husch husch, noch ein paar Fotos.


Das lag schon alles hinter uns, das östliche Ende des Sees.


Viel los.


Irgendwie schon winterlich.

Und los, rauf auf die Weingebiete von Vervey (5).


Gen Osten fotografiert.


Tja und da sind wir auch mal alle drauf, nach ein paar mißglückten Versuchen, bei dem entweder irgendwer die Zunge blöd im Gesicht hatte, oder jemand aus dem Bild verschwunden war, hat es dann doch geklappt.

Und zum Abschluß



Das war der Genfer See und beim nächsten Mal zeige ich euch, wie toll das ganze auch von oben aussehen kann.

Mittwoch, November 22, 2006

Jaaa, ich habs gefangen, das Stöckchen.

Sie an, da wirft eine gewisse Frau Blume in Göttingen ein Stöckchen und es landet doch tatsächlich in Genf. Wie sie das nur wieder gemacht hat?
Eigentlich schulde ich euch noch ein paar sehr sehr schöne Fotos von einer Tour um den Genfer See vor drei Wochen und auch vom letzten Wochenende, als hier die wahnsinns Sicht war und ich fast den ganzen See vom Berg aus sehen konnte, aber so toll die Bilders auch sind, es dauert schrecklich lange sie hochzuladen. Naja, und wenn man dann besseres zu tun hat, als ständig Wutanfälle zu bekommen, weil die beknackte Internetverbindung mal wieder unterbrochen wurde, und man wieder von vorne anfangen kann, ist die Motivation auch recht gering den so kurzen Abend unter der Woche dadurch zu versauen. Aber ich werde mich am Wochenende mal daran machen.

Aber jetzt zum "Wichtigen":

HSV oder Bayern?
Auch wenn ich weiß, was Abseits ist, heißt das noch lange lange lange nicht, dass ich gerne Fußball gucke (ausgenommen die WM, aber das ist auch was ganz anderes!)

Beatles oder Rolling Stones?
Na, die Beatles natürlich! Die schocken einfach. Mehr muss man dazu auch gar nicht sagen.

Schwarzenegger oder Van Damme?
Geht auch keiner von beiden? Bäh, so fiese Muskelpakete gehen einfach gar nicht. Und Schwarzenegger geht nun wirklich gar nicht. Also wenn ich hier jetzt gezwungen werde, dann wohl eher letzteres...

Rot- oder Weißwein?
Beide! Aber bitte halbtrocken oder trocken. Mein Mitbewohner trinkt teilweise so abartig süßen Weißwein, dass es einem die Fußnägel hochklappt - schüttel.

Mallorca oder Ibiza?
Helgoland

Berlin oder Bonn?
Ich hätte fast in Bonn studiert, war aber nur zur Wohnungssuche da. Habe Berlin mehr erlebt und ich finde die Stadt toll bzw. den Stadtteil Friedrichshain. Also klares JA für Berlin. Obwohl das noch lange nicht heißt, dass ich da gerne wohnen würde.

Auto oder Motorrad?
Ich besitze einen wunderschönen metallic blauen Polo, der mir sehr am Herzen liegt und hoffentlich noch viel erfährt. Motorrad fahren ist aber auch echt cool. Aber ich glaube es ist eher weniger prickelnd, wenn es draußen aus Kübeln schüttet. Obwohl, man soll ja immer alles positiv sehen. Bei grabes Kälte muss man beim Motorrad wenigstens keine Scheiben kratzen...

Pizza oder Pasta?
Ich habe glaube ich in meinem ganzen Leben noch nie soviel Pasta gegessen, wie in den letzten Monaten. Dadurch bedingt, dass ich in Hanno nur sowas wie eine Pseudo-Küche hatte und hier weniger Zeit zum ausgiebigen Kochen habe. Aber trotzdem ein lauteres JA zur Pizza. Am liebsten mit Pesto, Riccotta, Moza, getrockneten Tomaten und Rucola (aber das ist mein Geheimrezept und deshalb werden hier die Zutaten nicht verraten^^)

Pizza oder Pasta?
Radio morgens zum Aufwachen, Fernsehen eher selten bis gar nicht, aber netter zum Entspannen.
Ok, hier ist mir wohl ein kleiner Tippfehler (oder vielmehr Kopierfehler) untergekommen. Die Frage ist wohl eher: Fernsehen oder Radio?

PC oder Apple?
PC. Obwohl ich glaube, dass Apple um einiges bedienerfreundlich ist. Und ich finde die Tastatur viel viel schicker :-) Und die USB Stöpsel an der Seite sind auch praktisch.

DVD oder VHS?
Es gibt noch VHS?

Tag oder Nacht?
Nacht. Wenn ich lerne, ist es dunkel. Immer. Irgendwie hat mein Gerhirn Probleme damit zu lernen, wenn es draußen hell ist. Und da die Uhr hier vom Blog nie richtig funktioniert kann keiner sehen, zu welcher Uhrzeit ich das hier tippe, aber es ist halb 1 (bitte mal auf der Zunge zergehen lassen) und ich muss morgen wieder arbeiten und danach zum Französischkurs, d.h. ich komme erst um 11 nach Hause. Deshalb könnte man diese Frage im Moment auch eher mit Tag beantworten...

Sekt oder Selters?
Jule Mumm (schreibt man das so?)

Internet Explorer oder Mozilla?
Ein dreifaches Hurra für Mozilla! Umgangsfreundlicher, sicherer, und sowieso viel besserererererer.

Brot oder Brötchen?
Schwarzbrot, Schwarzbrot und nochmal Schwarzbrot. Wenn ich das hier nicht kaufen könnte, wüßte ich nicht, wie ich zwischen dem ganzen Weißpampsbrot überleben würde.

schwarz oder weiß?
Schwarz, aber weiß ist auch toll, aber eher im Sommer. Vertägt sich nur gar nicht mit Sonnencreme. Das musste mal gesagt sein.

CD oder Vinyl?
CD, aber seitdem Zeitalter von MP3s auch immer weniger... Aber Vinyl hat natürlich viel viel mehr Stil.

Kaffee oder Tee?
Hab mir hier ne Packung Kaffee gekauft, die werde ich wahrscheinlich ungeöffnet mit nach Hause nehmen. Also: Tee! Eindeutig und in allen Geschmacksrichtungen. Ausser Kamille.

Füller oder Kuli?
Ich finde Füller sieht besser aus, schreibe aber mehr mit Kulli. Nur nichts schlimmer als ein schmierender Kulli.

Schoki oder Chips?
Hallo? Ich befinde mich im Land der Schokolade. Ich würde wahrscheinlich augenblicklich erschossen werden, wenn ich hier jetzt das C-Wort schreiben würde. Außerdem ist Lindt auch einfach nur MJAM!

Dusche oder Wanne?
Dusche. Ich besitze das stundenlange-baden-Gen nicht. Mir ist das immer zu heiß. Aber eine Dusche kann fast nicht heiß genug sein. Und wehe hier kommen jetzt irgendwelche fiesen Kommentare von wegen: da soll mal einer die Frauen verstehen.

Turnschuh oder Lackschuh?
Lackschuhe??? Hallo? Also es gibt defenitiv Dinge, die verboten werden sollten. Dazu zählen u.a. ganz böse Haarfrisuren und L-schuhe. Ich kann das Wort nicht nochmal schreiben. Schüttel.
Im Moment gerade Stiefel, um abschließend die Frage zu beantworten.

Winter oder Sommer?
Im Sommer der Winter und im Winter der Sommer. Noch Fragen?

Steak oder Würstchen?
Ich denke da gerade an so eine ziemlich legendäre Würstchen-Geschichte auf Helgoland beim Zelten, wo der Wasserkocher zum Warmmachen herhalten musste. Die waren schon lecker. Aber generell lieber ein schönes Stück totes Tier, als irgendwelche Kuhfüsse, Schwänze und sonstige Abfälle mit Geschmacksverstärkern versehen in einen Kunstdarm gepresst.

Blut oder Fleisch?
Generell: wie soll ich das verstehen? Aber wenn ich an das Physiologie Praktikum an der Uni denke, wo wir morgens um 9 Uhr einen halbvollen Eimer Schweineblut vorgesetzt bekommen haben, um unsere Proben zu nehmen... Naja.

ARD oder ZDF?
Kommt drauf an was läuft. Aber generell beide in jedem Fall informativer als sonstige andere Sender, es sei denn es läuft Musikantenstadel oder sowas.

Spiegel oder Focus?
Spiegelein Spieglein an der Wand...

Nokia oder Motorola?
Nokia. Und hier in Genf sogar doppelt Nokia. Siemens wäre auch cool, aber die bekommen das läste Tastenproblem anscheindend nicht in den Griff, denn sonst sind die nicht schlecht.

Ski oder Strand?
Im Winter Ski *hüpfhüpf* und im Sommer Strand. Oder andersherum? Wie war das nochmal?

Adidas oder Puma?
Nikeeeee. Ich Markensau.

Brief oder eMail?
Ist hier die Frage, was mir besser gefällt, oder was ich eher verwende? Ersteres wäre dann Brief, zweiteres dann leider Email, weils einfach günstiger und schneller ist.

Tatort oder Polizeiruf?
Tatort.

Anruf oder SMS?
Zum Geburtstag eindeutig Anruf. Das ist der einzige Tag, an dem ich mein Handy verfluche. Es sei denn, man hat wirklich keine Möglichkeit zu telefonieren, oder erreicht den anderen nicht.
Ansonsten kommt es darauf an worum es geht.

James Bond oder Borat?
Borat, Borat, Borat. Wer die Frage stellt "Wer isn dat?" der schläft irgendwie. Zumindest habe ich hier das Gefühl. Der sieht so scheiße aus, der kann nur witzig sein. Habe den Film aber noch nicht gesehen. Und von daher auch gerne der Martini-Man.

Hund oder Katze?
Eindeutig ein Hund. Katzen sind auch toll, aber mir etwas zu eigensinnig. Wenn dann nur beides zusammen.

GZSZ oder ViB?
BITTE??? Gibts ne Altersbeschränkung um diesen ganzen Quatsch hier auszufüllen, die ich übersehen habe?!
Viel schlimmer finde, ich dass ich auch noch weiß was ViB heißt. Aber damit wird man ja auch bombadiert, wenn man es nichtmal gesehen hat. Schrecklich. Wo leben wir eigentlich? Im Fernsehen?

Familie oder Freunde?
Also wer hier nur eins von beiden schreibt, hm, der hat entweder das eine oder das andere nicht. Also bitte Frage neu überdenken!

BMW oder Mercedes?
Beim Mercedes weggeworfen... Wohl kaum. Warum sind diese Fragen eigentlich manchmal so blöd? Kennt denn keiner Audi???

Simpsons oder Spongebob?
Die Simpsons in allen Variationen!

Heidi oder Naomi?
Und dann? Heidi ist auf jedenfall eindeutig sympatischer und gehört nicht zu den Models die in ihrer Freizeit zum Streichen des Laterneninneren verwendet werden könnten. Aber wen interessiert so eine Frage überhaupt?

Micky oder Donald?
Entenhausen natürlich :-)

kicker oder SportBild?
Und so schließt sich der Kreis? In Bezug auf die erste Frage.
Meine Antwort: Weder noch!

YouTube oder myVideo?
YouTube

Sean oder Roger?
Hm, also entweder ist das wieder so eine Teeny-Frage oder ich blamiere mich hier bis auf die Knochen. Roger wer?

GMX oder WEB?
GMX


In diesem Sinne winterliche Grüße nach Deutschland, denn die Berge werden hier schon langsam weiß.

Freitag, November 03, 2006

Man hat ja sonst nichts zu tun

Immer diese sch*** Verpflichtungen die man sich an den Hals hängt. Blog schreiben, Emails an Freunde schreiben, komische Stöckchen von anderen "fangen" (siehe letzter Blog) oder wochenlang vor sich herschieben (siehe noch nicht entstandener Blog), in der Hoffnung es wird vergessen (ja, Frau Blume, ich weiß, sie vergessen sowas natürlich nicht *brumm*). Man, man, man. Warum tut sich Mensch das eigentlich an?
Aber bevor hier jetzt irgenwelche tiefgreifenden philosophischen Erklärversuche entstehen, lieber gleich zum Sachlichen.
Es ist Freitagabend und ich freue mich auf ein tolles Wochenende. Die letzten Wochen hingen die Berge ständig unter einer Nebeldecke. Und jetzt endlich ist die Sicht hier mal richtig prächtig. Das liegt an der Kälte, oder umgekehrt, wie man es eben gerne haben möchte. Also morgen rauf auf den Berg und die Aussicht auf Berge genießen. Es ist echt erstaunlich wie schnell es hier kalt geworden ist. Mittwoch noch locker mit Pulli durch die Gegend geschlichen, heute morgen war dann sogar schon Autokratzen angesagt. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es in Deutschland nicht anders war und ihr sogar den ersten Schnee dieses Winters gesehen habt. Frechheit. Aber ha! Wartet nur auf meine ersten Skifahr Bilder.
Aprospro Skier, seit letztem Wochende bin ich zum ersten Mal in meinem Leben stolze Besitzerin von einem paar Ski, dabei war ich schon echt häufig Skifahren, aber bei 1x pro Jahr für 2 Wochen lohnt sich es auch nicht wirklich Skier zu kaufen. Hier komme ich ja hoffentlich im Januar und Februar jedes Wochenende zum Skifahren. Wäre schön, wenn es in den nächsten 2 Wochen schonmal anständig schneien könnte, damit ich es vor Weihnachten auch noch ein paar Mal schaffe. Das geht an den Herrn da oben. Gehört?
Zurück zu den Skiern, sie sind gebraucht, so sehen sie auch aus, aber darum nennt man gewisse Gegenstände ja auch Gebrauchsgegenstand. Und seht euch das an, sogar so schön weiß wie meine Skistiefel.


Meine alten neuen Blizzies :-)

Mal gucken, ob die in ein paar Jahren dann auch so einen apaten Gelbstich bekommen. Aber meine Skistiefel sind vermutlich auch schon ein halbes Jahrhundert alt. Aber zumindest kann ich sie ruhigen Gewissens tragen, ohne darüber nachzudenken, welche Stinkefüße sich wohl voher schonmal anständig in den Schuhen ausgeschwitzt haben. Man soll ja immer alles positiv sehen!
Da fällt mir gerade so eine Story aus meiner Kindheit ein. Ich musste mir ja gelegentlich anhören, dass ich hier noch nicht meine Beichtliste veröffentlicht habe... Es gibt ja gewisse Leute, die geradezu Seitenweise ihre Beichten im Internet veröffentlichen. Komische Leute. Hat das eigentlich was mit Mitteilungsbedürfnis oder Aufmerksamkeitsdefizit zu tun?
Aber zurück zu Eigentlichen. Ich habe mal einen orangefarbenen Autositz mit nem Hundegesicht darauf bekommen. Er war flauschig, ich erinnere mich genau. Ich fand den total klasse und der Hund sah sooo süß aus. Naja und klein-Jenny fand den dann zum Draufsitzen doch irgendwie zu schade. Aber nach ein paar mißlungenen Kuschelversuchen hatte sie dann festgestellt, dass der Autositz wohl doch nicht das geeignete Format eines Kuscheltieres hat... Ob ich jemals auf diesem Autositz gesessen habe, weiß ich irgendwie nicht mehr. Aber die Kuschelgeschichte hat sich in meinem Gehirn eingebrannt. Soviel dazu... Und NEIN, es gibt keine weiteren Beichten, also bitte Ruhe da hinten auf den billigen Plätzen.

Und was ist hier so alles passiert? Also *tieflufthol*
Vor drei Wochen war ich in Lausanne und hab Anaelle besucht. Sehr schöne Stadt, nur leider war die Sicht irgendwie so gar nicht prächtig, weshalb wir auch unsere Tour um den Genfer See gecancelled haben (die finde übrigens Sonntag statt).
Hier mal ein Bild, was ich echt interessant finde und mich gefragt habe, braucht ein Haus wirklich soviele Schornsteine? Wie soll denn da der Weihnachtsmann wissen in welchen Kamin er zu plumpsen hat? Mal ganz zu schweigen von der Größe der Schornsteine.



Wir sind an dem Tag auf die Kathedrale von Lausanne geklettern, aber dank des Nebels war die Sicht nur halb so schön, wie sie hätte sein können. Ein Bild, das es wert ist hochzuladen (das dauert übrigens immer eine halbe Ewigkeit, also könnt ihr ein Bild auch ruhig mal ne Minute auf euch wirken lassen) ist dann doch entstanden. Es erinnerte mich sehr stark an einen Börtebootfahrer auf Helgoland. Der sieht auch so aus. Helgoland hat eben doch was besonderes.


Irre, woher wußten die Leute bloß wie der legendäre Brötebootfahrer auf Helgoland aussieht?

Ein Wochenende später hab ich mir dann am Samstag meinen tollen Reiseführer geschnappt und auf Richtung Genf. Das Wetter war super, also nichts mit in der Wohnung hocken oder vorm Fernseher verschimmeln. Zuerst ging es rauf auf die Kathedrale Saint Pierre. Ich wusste, dass man von da einen irren Ausblick hat. Aber erstmal hieß es hinauf kommen. Das war gar nicht so leicht, denn die Wendeltreppe war doch recht schmal. Im ersten Abschnitt sind mir zwei Personen entgegen gekommen, da fand ich das schon recht eng. Aber ich wußte ja nicht, was mich noch erwartet. Also weiter hoch. Und siehe da, wer hätte das gedacht, man kann eine Wendeltreppe auch so schmal bauen, dass man echt Probleme bekommt, wenn einem jemand begegnet. Und wenn doch? Na, dann quetscht sich halt irgendwie mit einem "Pardon" aneinander vorbei. Auch sehr lustig. Ob da wohl schonmal Leute drin stecken geblieben sind, als sie versucht haben sich aneinander vorbei zu quetschen? Interessante Rettungsaktion.
Aber nicht genug der engen Wendeltreppen. Der letzte Abschnitt war noch vor mir, ich fragte mich gerade, was wohl hier passiert, wenn mir jemand entgegen kommt, da sehe ich das rote Licht.


Ob es das wohl noch ein zweites Mal auf der Welt gibt? Eine Wendeltreppenampel.



Oben angekommen war ich dann überwältigt. Da Herr Blog ja was gegen zusammen gebastelte Panorama Bilder hat, kam ich gerade auf eine ausgeklügelte Idee. Seht selbst:


Muss man dazu noch was sagen?

Und auf meiner kleinen Entdeckungskur mit Hilfe des Reiseführers habe ich festgestellt, dass es in Genf die längste Bank (zum Sitzen natürlich) gibt. Und ich habe darauf gesessen. Und wisst ihr wie sich das angefühlt hat? Unglaublich normal.


Angeblich die längste Bank der Welt.

Und eine ausgefallene russische Kirche habe ich auch aufgesucht, die Église Russe.


Sieht ja schon ganz nett aus. Könnte etwas eindrucksvoller sein ;-)


Letztes Wochenende sind dann irgendwie außer dem Blizzie Bild keine weiteren Fotos entstanden. Aber als Ersatz mein Lieblingscomic der letzten Wochen:



Die Daten die ich gerade mit einem meiner Experimente erziele, müssen einer komplizierten oder wie auch immer (?) Behandlung unterzogen werden, so dass ich sie in Excel verarzten kann, und das was der gute Mensch bei Serono da macht, erinnerte mich an dieses Comic.

Ansonsten gehts mir hier nach wie vor super. Das Praktikum ist toll, viele Daten, hin und wieder ein nicht funktionierendes Experiment, gut gelaunte Menschen, insbesondere Yves und viel Spaß bei der Arbeit.
Yves wollte diese Woche mal ein anderes Wort für "wunderbar" lernen. Das kennt hier übrigens fast jeder. Und das ist heute dabei heraus gekommen:



In diesem Sinne euch allen ein schönes Wochenende!